Stolpersteine in Oranienburg

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In Oranienburg werden seit 2005 Stolpersteine verlegt. Oranienburger SchülerInnen und Auszubildende haben in Zusammenarbeit mit dem Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg bisher Recherchen zu 44 Personen durchgeführt.

Stolpersteine sind Pflastersteine, die mit 10 x 10 cm großen Messingplatten versehen sind. Auf deren Oberfläche sind die Namen von Menschen eingraviert, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten wurden. Juden, politisch Verfolgte, Zigeuner, Homosexuelle – an sie alle soll mit diesem Projekt gedacht werden. Stolpersteine werden vor den ehemaligen Wohnhäusern dieser Personen verlegt.

Initiator der Stolpersteine ist der Kölner Künstler Gunter Demnig. Die Idee entstand 1993. Im Jahre 1997 erfolgte die erste (damals noch illegale und später legalisierte) Verlegung in Berlin-Kreuzberg. Seit 2000 ist das Projekt Stolpersteine in ganz Deutschland bekannt und verbreitet sich immer weiter. Inzwischen liegen Stolpersteine in über 300 Orten Deutschlands, Österreichs, Ungarns und den Niederlanden.