Wie Anlaufstelle werden


Das Register Oberhavel besteht aus einem Netzwerk von Anlaufstellen, bei denen Vorfälle gemeldet werden können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie mit Ihrer Organisation, Ihrer Jugendeinrichtung, Ihrem Verein oder Projekt beim Register Oberhavel mitarbeiten und eine Anlaufstelle werden.

Der zentrale Gedanke des Register Oberhavel ist es, möglichst viele Oberhaveler/innen für neonazistische und diskriminierende Vorfälle und Propaganda zu sensibilisieren und in ein (niedrigschwelliges) Engagement für Demokratie und Gleichberechtigung einzubeziehen. Die Anlaufstellen nehmen hierbei eine Multiplikatorenfunktion ein.

Es gibt zwei Arten von Anlaufstellen: interne und öffentliche. Interne Anlaufstellen werden nicht veröffentlicht und nehmen nur Meldungen von Ihren Nutzer/innen, Besucher/innen oder Mitgliedern auf. Öffentliche Anlaufstellen werden in den Öffentlichkeitsmaterialien des Register Oberhavel mit Kontaktdaten genannt und Zeug/innen sowie Betroffene können bei ihnen Vorfälle melden.

Anlaufstellen:

  • nehmen Meldungen von Vorfälle entgegen (Aufnahme in Fragebögen), kommen mit den Betroffenen und Zeug/innen ins Gespräch; es wird keine psychosoziale Beratung angeboten, sondern bei Bedarf an Beratungsstellen weitervermittelt.
  • hierfür findet eine kurze Schulung sowie fortlaufende Betreuung durch die das Register Oberhavel statt; die notwendigen Informationen werden zur Verfügung gestellt
  • sensibilisieren ihr Umfeld für rechte Propaganda und Diskriminierungen (mit Nutzer/innen und Kooperationspartnern darüber ins Gespräch kommen).
  • können ein Ort für Veranstaltungen und Workshops zum Themenbereich sein, die vom Register Oberhavel bei Bedarf organisiert werden.

Wichtig:

  • eine verbindliche Ansprechperson vor Ort
  • gute Erreichbarkeit insbesondere für öffentliche Anlaufstellen (auch per Mail oder Anrufbeantworter möglich, schnelle Rückkoppelung muss gewährleistet sein)

Hilfe für Opfer rechter Gewalt

Was tun nach einem rechten Angriff