Willkommen auf der Seite des Registers Oberhavel.


Das Register Oberhavel sammelt und dokumentiert rassistisch, antisemitisch, homophob und neonazistisch motivierte Angriffe, Vorfälle und Propaganda für die Stadt Oranienburg und ihren angegliederten Gemeinden, um damit politisch und öffentlichkeitswirksam arbeiten zu können.

Wir freuen uns auch sehr, wenn Sie/ Ihr mit Ihrer/ Eurer Organisation, Initiative oder Einrichtung eine Anlaufstelle des Register Oberhavels werden und Euch für ein demokratisches, gleichberechtigtes Oberhavel engagieren wollt.

Geben Sie rassistischen, antisemitischen, homophoben und rechtsextremen Positionen und Handlungen keinen Raum!


News

"Tag der deutschen Zukunft" in Neuruppin (06.06.2015)

Die Demos gegen den "Tag der deutschen Zukunft" verliefen weitestgehend friedlich und es wurde viel erreicht. Das erste Mal gelang es, den Marsch der Rechtsradikalen zu stoppen. Von geplanten 3,6 km gelang es den Rechten nur ein Drittel zu laufen. Dank an alle Mitsreiter_innen und Beteiligten und danke für das schöne Fest an die Organisator_innen. Neuruppin bleibt bunt!

Havelland leidet weiter unter Naziterror

Schon der sechste Anschlag auf das Büro der Linken in Nauen. Das verstehen also die Rechten unter Meinungsfreiheit. Doch diesesmal wurden die Täter geschnappt. Mehr dazu unter http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1396079/

Havelland leidet unter verstärktem Naziterror

Die Scheiben des Büros "Der Linken" wurden mit Hammerschlägen beschädigt und der Bus des Vereins Mikado e.V. beschädigt. Am Bus wurden die Reifen zerstochen und ein Zettel mit dem Inhalt „Liebe Asylantenfreunde! Tröglitz ist auch hier. Bis bald!“ hinterlassen. Leider war der Kreistag nicht in der Lage, diese Anschläge zu verurteilen und einem Antrag der Linken zuzustimmen, der ein Signal für Weltoffenheit und Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gewesen wäre: “Solidarisch mit Hilfe suchenden Menschen – Entschlossen gegen Rassismus. (Mehr dazu auch unter: http://andrea-johlige.com/voellig-fassungslos-nach-der-kreistagssitzung/). (Register, 21.04.2015)

 

Nazi-Aufmarsch in Gransee

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vom Register am 17.11.2014

Sonntagabend, den 16.11.2014 gegen halb acht:  ca. 50 Nazis laufen mit Fackeln durch Gransee melden mehrere Zeugen der Polizei. Augenzeugen berichten, dass viele Autos Kennzeichen aus PM und TF hatten. Unter dem Motto:"Ein Licht für Deutschland gegen Überfremdung" versuchen sie ihre kruden Inhalte an den Mann/die Frau zu kriegen, was angesichts leerer Straßen und einem von Fehlinformationen strotzendem Flugblatt nicht so richtig gelingt.  

Uwe Goßlau, Stadtverordneter der NPD tritt aus ebendieser aus

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vom Register am 17.11.2014

Nachdem Uwe Goßlau auf seinem Facebookaccount das NS-System verherrlichte, Nazisymbole veröffentlichte und zu Gewalt gegen den Bundespräsidenten aufrief, trat er aus der NPD aus. Die NPD distanzierte sich von ihrem ehemaligen Mitglied.  




Stadt Fürstenberg/Havel, sowie Initiativgruppe Velten werden neue Anlaufstellen // personelle Änderung beim Register


Fürstenberg/Havel, sowie Initiativgruppe Velten werden Anlaufstelle

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Register Oberhavel kann 2013 weiterbestehen


Analyse zu rechten Aktivitäten 2012 in Oberhavel erschienen /// Newsletter soll über Aktivitäten im Kreis informieren

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Beschimpft, beleidigt und gesperrt


Hohen Neuendorf (MZV) Fußball-Landesligist Blau-Weiß Hohen Neuendorf wehrt sich im Fall seines Spielers Zada Kaba. Der 23-Jährige wurde in der Landesliga-Heimpartie gegen den 1. FC Lübars (3:5) rassistisch beleidigt, verlor die Nerven und sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Nun soll er für vier Spiele gesperrt werden. Der Verein will das Urteil nicht akzeptieren.

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Seismograf der Zustände. Anlaufstelle soll bekannter werden.


Die vor einigen Wochen in der Kulturwerkstatt Hohen Neuendorf eingerichtete Anlaufstelle zur Dokumentation rassistisch, antisemitisch und homophob motivierter Angriffe soll bekannter werden. Darauf verständigten sich die Mitglieder der AG „Brot und Salz“ des Kulturkreises Hohen Neuendorf auf ihrer jüngsten Zusammenkunft.

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Kulturkreis Hohen Neuendorf richtet auch eine Anlaufstelle ein


Der Kulturkreis hat sich entschlossen, sich am „Register Oberhavel“ zu beteiligen und auch eine Anlaufstelle einzurichten. Sie soll künftig, wie andere im Landkreis dazu dienen, rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Vorfälle, Angriffe und Propaganda zu erfassen. Der Verein, der sich stets einem toleranten Brandenburg verpflichtet fühlt und ein langjähriger Partner von Antirassismusinitiativen ist, will dazu beitragen, dass am Jahresende eine Chronik nach den Vorbildern einiger Stadtbezirke in Berlin entstehen kann, die detaillierte Auskunft über die wahre Situation, jenseits von offiziellen Statistiken bzw. in deren Ergänzung geben kann.

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Hilfe für Opfer rechter Gewalt

Was tun nach einem rechten Angriff